Fachkliniken Wangen
Kompetente Akutmedizin und Rehabilitation seit 90 Jahren
 
 
 
 

KOMPETENZZENTREN & KOOPERATIONEN

Gemeinsam stark!

Mehr Sicherheit, eine schnellere Diagnose und Behandlung , größere Erfahrung sowie ein grenzenüberschreitender Erfahrungsaustauch - das sind nur einige der Vorteile, die Kooperationen und die Konzentration von Behandlungen und Eingriffen in Zentren bringen.  
 
Unsere Zentren
  
  

Weaningzentrum

 
Seit 2001 besteht an den Fachkliniken Wangen ein interdisziplinäres Weaningzentrum der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin und der Klinik für Pneumologie, welches Patienten aus verschiedenen Bundesländern versorgt.  
  
 

Was ist „Weaning“?

 
Unter „Weaning“ versteht man die Entwöhnung von invasiver Langzeitbeatmung. Häufig betroffen sind Patienten, die aufgrund einer Lungenerkrankung, einer allgemeinen Blutvergiftung (Sepsis) oder eines komplizierten postoperativen Verlaufs eine Beatmung benötigen. Betroffen sind Personen, die aufgrund einer Erkrankung bzw. eines komplizierten Krankheitsverlaufes eine Beatmung benötigen und die Entwöhnung in ersten Versuchen scheiterte. „Weaningzentren“ sind spezialisiert im Umgang mit diesen Patienten und ihren speziellen Problemen.  
  
In unserem Weaning-Zentrum kann die überwiegende Mehrheit der Patienten schon nach durchschnittlich 15 Tagen erfolgreich von der invasiven Beatmung (Beatmung durch einen Schlauch in der Luftröhre oder ein „Loch“ (Tracheostoma) im Hals) entwöhnt werden.  
  
Das Weaningzentrum des Lungenzentrums Süd-West ist Mitglied des Kompetenznetzes WeanNet und ist zertifiziert durch die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin.  
  
 

Wie kommen Patienten in unser Weaningzentrum?

 
Meist werden die Patienten von anderen Intensivstationen übernommen, nachdem dort ein oder mehrere Entwöhnungsversuche fehlgeschlagen sind. Im Notfall können beatmete Patienten von den umliegenden Krankenhäusern übernommen werden. In Ausnahmefällen nehmen wir Patienten direkt über den Notarzt im Weaning-Zentrum auf. Heimbeatmete Patienten können sich direkt oder mit Hilfe der Vermittlung ihres Hausarztes an das Weaning-Zentrum an den Fachkliniken Wangen wenden. Wir überprüfen dann, ob die Heimbeatmung erforderlich ist oder durch eine andere Form der Atmungsuntersützung ersetzt werden kann. In den letzten zehn Jahren wurden an den Fachkliniken Wangen ca. 2000 Patienten dieser Patientengruppe behandelt.  
  
Dafür stehen 16 hochmoderne Beatmungsbetten auf zwei Intensivstationen sowie 12 IMC-Betten zur Verfügung. Die Intensivstation 1 hält sämtliche intensivmedizinische Maßnahmen vor, einschließlich Dialyseverfahren und ist der primäre Ansprechpartner für invasiv beatmete Patienten.  
  
Die Respiratory Care Unit (Intensivstation 2 sowie IMC) ist primärer Ansprechpartner für Patienten mit nicht invasiver Beatmung. Um einen größtmöglichen Therapieerfolg zu erzielen, wird eine intensive interdisziplinäre Zusammenarbeit (Ärzte, Pflegekräfte, Physiotherapeuten, Logopädinnen und Atmungstherapeuten) gepflegt. Bei Bedarf erhalten Patienten Unterstützung durch den Sozialdienst.  
  
 
Zentrumsleitung
 
Chefärzte 
Dr. Armin Schneider (Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin) 
ao. Univ.-Prof. Dr. Christian M. Kähler (Klinik für Pneumologie)  
  
Leitende Stationsärzte 
Dr. med. Bernhard Sorms (Intensivstation 1) 
Dr. med. univ. Christian Horvath (Respiratory Care Unit)  
  
 
Anmeldung von Weaningpatienten
 
Telefon +49 (0) 7522 797-1320 
Telefax +49 (0) 7522 797-1193 
weaningzentrum@wz-kliniken.de  
  
 
  
  
Wir sind ein anerkanntes Zentrum für Beatmungsmedizin.  
  
 
 
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Mukoviszidosezentrum

 
Wir sind eines von vier Mukoviszidose-Zentren in Baden-Württemberg und bieten sowohl ambulante als auch stationäre sowie rehabilitative Behandlungen an.  
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Kompetenzzentrum Lungenrundherde

 
Im Mittelpunkt stehen die Diagnostik und die Therapie von Lungenrundherden. Patienten mit Lungenerkrankungen profitieren da besonders von der Zusammenarbeit zwischen dem St. Elisabethen-Klinikum in Ravensburg und den Fachkliniken Wangen. Lungenerkrankungen zählen zu den häufigsten Todesursachen weltweit. In die Notaufnahme am St. Elisabethen-Klinikum kommen täglich acht bis zehn Patienten, die über Atemnot klagen. Das sind 2500 Patienten jedes Jahr. Da die Ursachen dieser Beschwerden sehr vielschichtig sein können, bedarf es einer kompetenten Abklärung.   
  
Zur Diagnostik gehören
 
  • das ärztliche Gespräch,  
  • die körperliche Untersuchung,  
  • Laborwerte,  
  • EKG und  
  • Röntgenbild.
In unklaren Fällen werden weitere diagnostische Untersuchungen wie CT, MRT oder PETCT durchgeführt. Das EK verfügt über hochmoderne Geräte. Dabei werden unter anderem auch Schatten auf der Lunge, sogenannte Rundherde, entdeckt -  hiervon sind 50 Prozent gutartig, allerdings auch 50 Prozent bösartig.  
  
Die Onkologen und Thoraxchirurgen am Lungenzentrum Süd-West haben mehr Erfahrung als die meisten Krankenhäuser der Grund- und Regelversorgung, was Tumore im Brustkorb betrifft. Deshalb tauschen sich die Ärzte verschiedener Fachrichtungen beider Klinikverbünde über Teleradiologie aus, um eine eindeutige Diagnose zu stellen,  Gemeinsam wird für jeden Patienten ein individueller Therapieplan entwickelt. Die Patienten profitieren vom Know-how zweier starker Partner. Die OSK am EK verfügt über Hightech-Geräte in der Diagnostik. Das PET-CT zum Beispiel ist unverzichtbar bei Patienten mit Verdacht auf Lungenkrebs.   
  
Unser Lungenzentrum Süd-West
 
Auf der anderen Seite ist das Lungenzentrum Süd-West an den Fachkliniken in Wangen ein überregional anerkanntes Kompetenzzentrum für schwer erkrankte Patienten mit Lungenerkrankungen. Das Klinikum verfügt über ein noch breiteres Spektrum in der Diagnostik und Behandlung als die OSK-Ärzte. 
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Lunge Bodensee

 
Angesichts der alarmierenden Entwicklung gewinnt das Angebot des Kantonsspitals St. Gallen, des Lungenzentrums Süd-West (Waldburg-Zeil Kliniken) in Wangen und des Landeskrankenhauses Hohenems an Bedeutung. Bereits jetzt gibt es eine Reihe von Maßnahmen in diesen Häusern: Die spezialisierten Zentren optimieren die vorhandene Versorgung durch Einrichtungen wie die Rauchstoppberatung, sorgen für neue Angebote wie die Telehealth-Betreuung von Patienten und investieren in die Ausbildung von Spezialisten.  
  
Durch die enge Kooperation der drei Fachkliniken entsteht ein einzigartiges medizinisches Kompetenzzentrum. Gemeinsam wollen sie den Bodenseeraum als neue Exzellenzregion für Lungenheilkunde etablieren. Die Zusammenarbeit setzt bei den bereits umgesetzten Maßnahmen an, erweitert sie in wesentlichen Punkten und umfasst unterschiedlichste Bereiche:  
  
  • Intensiver Austausch auf medizinischer Ebene  
  • Optimale Zuweisung von Patienten auf die einzelnen Häuser  
  • Weiterbildung/koordinierte Ausbildung im Nachwuchsbereich  
  • Rekrutierung von zusätzlichem Fachpersonal 
  • Wissenschaftliche Projekte/Forschung 
  • Lobbyingarbeit auf gesundheitspolitischer Ebene 
 
Ihre Ansprechpartner
 
ao. Univ.-Prof. Dr. med. univ. Christian M. Kähler 
Fachkliniken Wangen 
Lungenzentrum Süd-West 
Am Vogelherd 14 
88239 Wangen 
info@fachkliniken-wangen.de  
  
Prof. Dr. Martin Brutsche 
Kantonsspital St. Gallen 
Departement Innere Medizin 
Klinik für Pneumologie und Schlafmedizin 
Rorschacher Straße 95 
9007 St. Gallen 
pneumologie@kssg.ch  
  
Primar Dr. Peter Cerkl 
Landeskrankenhaus Hohenems  
Pulmologische Abteilung 
Bahnhofstr. 31 
A-6845 Hohenems 
pulmologie@lkhh.at 
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