Fachkliniken Wangen
Kompetente Akutmedizin und Rehabilitation seit 90 Jahren
 
 
 
 

ANGEBOTE FÜR KLEINKINDER, KINDER UND JUGENDLICHE

Allen Altersgruppen gerecht werden

Kleinkinder, Kinder und Jugendliche haben entsprechend ihrer Entwicklung ganz unterschiedliche Interessen. Deswegen haben wir verschiedene Leistungsangebote geschaffen, welche die unterschiedlichen Bedürfnisse sowie die entsprechenden Altersgruppen der Kinder und Jugendlichen berücksichtigen.
Zu unserem Leistungsangebot zählen Rehabiliationsmaßnahmen für Kinder und Jugendliche sowie Therapeutische Wohngruppen.  
  
 

Reha für:

  
  

Kinder/Jugendliche mit Begleitung

 
Inhaltsangabe: 
  • Kleinkinder und Kinder  
      
  • Ältere Kinder und Jugendliche
 

Kleinkinder und Kinder

 
Die chronische Erkrankung eines Kindes belastet die gesamte Familie. Das Ziel der Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen in Begleitung ist, nicht nur für die Wochen der Rehabilitation zu helfen, sondern die Familien nachhaltig und langfristig zu entlasten.   
  
Dies erreichen wir bei Anwesenheit einer Begleitperson durch eine gründliche Suche nach den Krankheitsursachen, durch eine qualifizierte Therapie, durch Anleitung, Schulung und Training von Kind und Eltern, damit die Abläufe zu Hause gemeinsam optimal gestaltet werden können. 
Die Rehabilitation dauert in der Regel vier Wochen.  
  
  
  
  
  
Gemeinsam Kraft schöpfen. 
Zusammen gesund sein.
  
  
 
Wir nehmen Kinder ab dem 1. Lebensjahr gemeinsam mit einer Begleitperson auf. Ihr Kostenträger muss dieser Begleitung zugestimmt haben. Hier finden Sie dazu nähere Hinweise. Eine Aufnahme weiterer, gesunder Geschwisterkinder ist möglich, wenn sie sonst unversorgt wären. Bei uns ist eine gemeinsame Unterbringung aller Familienangehörigen, für die eine Bewilligung vorliegt, möglich.  
  
  
  
Auf eigene Kosten kann auch der Partner für einige Tage, vor allem am Wochenende, anwesend sein und auf einer eingeschobenen Liege im Zimmer mit übernachten. Eine Teilnahme an der Verpflegung ist auf Wunsch möglich.  
  
  
  
  
  
  
  
 

Unsere Vorteile für eine erfolgreiche Rehabilitation

 
  • Ein definiertes, mit dem zuweisenden Arzt kommuniziertes Ziel der Rehabilitation 
  • Ein gemeinsames, mit dem aufnehmenden Arzt/Therapeuten besprochenes Rehabilitationsziel 
  • Schulunterricht an der staatlich anerkannten Klinikschule 
  • Hausstaubmilbenfreiheit der Zimmer (regelmäßig getestet) 
  • eine gute Küche, die von Menüs zur Auswahl am Mittag sowie über vegetarisches Essen und bis zu Diäten alles bietet 
  • moderne Unterbringung in Zimmern mit Bad, Kühlschrank, Telefon und TV 
  • Betreuung der Kinder in der pädagogischen Gruppe (Krippe und Kindergarten) 
  • ein hochqualifiziertes Team, bestehend aus Ärzten, Psychologen, Kindergärtnerinnen, Sport- und Physiotherapeuten, Kinderkrankenschwestern, Ergotherapeuten, Logopäden und Oecotrophologen/Diätassistenten 
  • regelmäßiger Austausch unter und mit allen Fachkräften der Klinik 
  • intensive ärztliche Betreuung, die mehr Zeit für gründliche Gespräche einplant, als in der gewohnten ärztlichen Sprechstunde möglich ist 
  • intensive Physiotherapie 
  • Erfahrungsaustausch zwischen den Eltern unter fachlicher Anleitung 
  • spezielle Angebote wie Suchdiäten und Nahrungsmittelprovokationen 
  • hervorragendes mildes voralpines Reizklima mit wenig Nebel, viel Sonne und der berühmten sauberen Allgäu-Luft
 
Eine Rehabilitation mit Begleitung richtet sich im Unterschied zur Mutter-Kind-Kur nur nach den krankheitsbedingten Bedürfnissen des Kindes. Die begleitenden Person ist aus medizinisch Sicht notwendig.  
  
 

Welche Angebote erwartet die Begleitperson?

 
  • Betreuung des Kindes außerhalb unserer Angebote 
  • Gespräche mit Facharzt, Psychotherapeut, Pädagogen, Pflegepersonal und Therapeuten 
  • Begleitung bei Untersuchungen, Behandlungen und Anwendungen 
  • Anleitung der Mutter zur Co-Therapeutin (indikationsbezogenes Schulungsangebot) 
  • Einzel- und Gruppengespräche (Medizin, Pflege, Psychologe, Pädagogik) 
  • Erfahrungsaustausch unter den Bezugspersonen 
  • Entspannungsgruppe 
  • Kind-Eltern-Interaktionsgruppe 
  • Hilfestellung bei psychosozialen Problemen 
  • Entwicklung von poststationären Hilfen (Beratung, Therapien, Jugendhilfe) 
  • Erholungsprogramm (Werken, Schwimmen, Sauna, Freizeitangebote)
 

Ältere Kinder und Jugendliche

 
Wir nehmen auch ältere Kinder und Jugendliche bei entsprechender Genehmigung mit Begleitperson auf. Die Rehabilitanden wohnen auf einer altersentsprechenden Gruppe und sind dort integriert, die Begleitperson wird separat untergebracht.   
  
Hierdurch wollen wir unsere jungen Patienten ermuntern, zunehmend eine altersentsprechende Eigenverantwortung zu übernehmen und sie dabei unterstützen ein entsprechendes Gesundheitsbewusstsein zu entwickeln. Wir begleiten sie dabei, selbständiger mit ihren individuellen Besonderheiten, persönlichen und sozialen Belastungen aber auch Bedürfnissen umzugehen.   
  
 

Im Dialog mit den Eltern

 
Auch wenn die Kinder und Jugendlichen in einer altersentsprechenden Gruppe wohnen, legen wir großen Wert auf eine enge Zusammenarbeit mit Ihnen als Begleitperson. 
Von Ihnen vor Aufnahme ausgefüllte Fragebögen ermöglichen es uns, Sie und Ihr Kind sowie Ihre gemeinsamen Anliegen kennenzulernen und uns entsprechend vorbereiten zu können. In einem ausführlichen Aufnahmegespräch sind Sie dann gemeinsam intensiv beteiligt, um diese Anliegen zu vertiefen und eine gemeinsame Zielsetzung zu entwickeln.  
  
Weiter nehmen Sie für die Zeit des Aufenthaltes am Schulungsprogramm für Eltern mit einer entsprechenden Schwerpunktsetzung teil. Während der Rehabilitation ist ein fachlicher Austausch über Fortschritte und ggf. erforderliche Anpassungen im Rehabilitationsprozeß eingeplant.   
  
Bitte haben Sie jedoch auch Verständnis, dass für eine gute Integration in die Gruppe der Gleichaltrigen auch dortige Freizeitunternehmungen wichtig sind, dies bedarf in manchen Fällen auch einer guten Absprache und einem individuellen Abwägen der Bedürfnisse Ihrerseits wie auch der übergeordneten Zielsetzung.  
  
Sie profitieren als begleitende Eltern weiter vom gesamten Programm, das wir für Begleitpersonen im Kind-Eltern Bereich vorhalten.  
  
 

Aufnahme in eine Gruppe Gleichaltriger

 
Die Patienten werden altersgetrennt und geschlechtsgemischt in Gruppen zusammengefasst. Die Gruppengröße variiert nach Alter und Indikation bis maximal 15 Kinder/Jugendliche. Die Gruppen sind räumlich abgeschlossene Wohneinheiten mit Patientenzimmern, einem Aufenthalts- und Essraum, einer Gruppenküche, einem Betreuerzimmer und weiteren Nebenräumen wie z.B. einem Arbeitsraum mit Waschmaschinen.  
  
Nur je zwei oder drei Patienten teilen sich ein Zimmer. Neben den Betten, einem Tisch und Stühlen sowie Schrankbereich hat jedes Zimmer eine eigene Nasszelle mit Dusche, WC und Waschbecken.  
  
Die Mahlzeiten werden im Gruppenrahmen eingenommen und von den pädagogischen und pflegerischen Fachkräften sowie teilweise vom Oecotrophologen begleitet. Die Betreuung in der Gruppe übernehmen Erzieher und Kinderkrankenschwestern in einem berufsgruppenübergreifenden Konzept. Die Betreuer haben ihr Büro in dieser Wohneinheit, so dass immer jemand für die Kinder und Jugendlichen da ist. Nachts ist eine Mitarbeiterin anwesend.  
  
Die Erzieher und Kinderkrankenschwestern unterstützen die Kinder, Jugendlichen und auch ihre Eltern bei der Krankheitsbewältigung. Durch die Erweiterung der Handlungsspielräume soll die soziale Integration gefördert und innerhalb einer Rehabilitationsgruppe exemplarisch erprobt werden. Das Kind/der Jugendliche erlernt schrittweise die altersgemäße Übernahme von Verantwortung für die Durchführung der Therapie im geschützten Gruppenrahmen. Angestrebt werden hiermit auch eine Stabilisierung der Familienstrukturen und eine bessere Bewältigung der krankheitsbezogenen Belastungen.  
  
Im Gebäude für die Kinder und Jugendlichen – Haus „Luftschloss“ - befinden sich die Räume der Ärzte und Therapeuten sowie Freizeiteinrichtungen:   
  
  • Jugendzentrum mit Disco 
  • Billard- und Tischtennisraum 
  • Werkräume u.a.
 
Um das Haus herum gibt es viele erlebnispädagogische und Freizeitmöglichkeiten: 
     
  • Fun-Court 
  • Kletterwand und Outdoor-Kletterstein 
  • Waldhochseilgarten 
  • Skate- und Street-Basketball-Anlage 
  • Allwetter-Tischtennisplatten 
  • Fußballkicker und Großschach 
 
Selbstverständlich werden die Turnhalle und das Schwimmbad auch für die pädagogischen und Freizeitmöglichkeiten genutzt. Mit Klinikbussen erkunden wir die vielfältigen Erholungs- und Wandermöglichkeiten unserer Region, die den Bodensee und die Berge erfasst. Hier können Sie sich einen Überblick über unsere Räumlichkeiten verschaffen.  
  
  
  

Unser Programm

 
Die Kinder und Jugendlichen erwartet ein umfangreiches Programm. Der Tag ist gegliedert in Therapie, Alltag, Schule und Freizeit. Die meiste Zeit verbringen die Kinder und Jugendlichen mit ihrer Gruppe, so dass sie schnell Freunde finden. Einer der Vorteile der stationären Rehabilitation und der Betreuung im Gruppenrahmen ist der Austausch der Jugendlichen untereinander. Dieser Austausch wird entweder fachlich begleitet oder findet im Alltag statt. Die Jugendlichen machen die Erfahrung, nicht mehr Außenseiter oder Einzelgänger zu sein. Das Zusammenleben in der Gruppe führt einerseits zu neuen Lerneffekten im Umgang mit der Erkrankung und andererseits zu völlig neuem Selbstvertrauen, weil krankheitsbedingte Nachteile keine Bedeutung mehr im sozialen Umgang haben.  
  
Jede Gruppe wird von einem Arzt oder Psychotherapeuten geleitet. Das Team besteht außerdem aus Kinderkrankenschwestern, Erziehern, Sport- und Physiotherapeuten sowie weiteren Therapeuten.  
  
Alle Schulkinder und Jugendlichen besuchen bei uns wie zu Hause die Schule.   
  
 

Welche Angebote erwarten Sie als Begleitperson?

 
  • Gespräche mit Facharzt, Psychotherapeut, Pädagogen, Pflegepersonal und Therapeuten 
  • Teilnahme an Indikationsbezogenen Schulungen 
  • Anleitung der Begleitperson zum Co-Therapeuten 
  • Einzel- und Gruppengespräche (Medizin, Pflege, Psychologe, Pädagogik) 
  • Erfahrungsaustausch unter den Bezugspersonen 
  • Entspannungsgruppe 
  • Hilfestellung bei psychosozialen Problemen 
  • Entwicklung von poststationären Hilfen (Beratung, Therapien, Jugendhilfe) 
  • Erholungsprogramm (Werken, Schwimmen, Sauna, Freizeitangebote )
 
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Kinder/Jugendliche ohne Begleitung

 

Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen

 
Für vier bis sechs Wochen (in Einzelfällen bei medizinischer Notwendigkeit auch länger) nehmen wir Kinder und Jugendliche im Schulalter auf.   
  
Wir möchten unsere jungen Patienten dabei unterstützen, Gesundheitsbewusstsein zu entwickeln, mit ihrer Erkrankung zurechtzukommen und mit ihren persönlichen und sozialen Belastungen umgehen zu können. Denn aus chronisch kranken Kindern können chronisch kranke Erwachsene werden.  
  
Selbstbewusst werden. 
Veränderung erreichen.
  
  
Auch wenn die Kinder und Jugendlichen teilweise ohne Begleitpersonen bei uns sind, legen wir großen Wert auf eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern. Fragebögen, die die Eltern vor der Aufnahme des Kindes ausfüllen, helfen uns, uns auf das jeweilige Kind einstellen und vorbereiten zu können.  
  
 

Im Dialog mit den Eltern

 
Wir bitten darum, dass die Eltern - auch bei älteren Jugendlichen - ihre Kinder zur Aufnahme begleiten und genügend Zeit für ein ausführliches Aufnahmegespräch mitbringen. Über das Kind oder den Jugendlichen bleiben wir während der Rehabilitation im Gespräch. Über eine eventuell notwendige Verlängerung des Aufenthalts entscheiden wir gemeinsam. Bezogen auf die entsprechende Krankheit laden wir an einem Samstag zu einer Elternschulung ein. Wir empfehlen, dass die Eltern – ihrem Kind oder Jugendlichen zuliebe - daran teilnehmen. Am Ende des Aufenthaltes findet ein gemeinsames Abschlussgespräch statt, bei dem der Verlauf der Rehabilitation sowie Empfehlungen für zu Hause besprochen werden.  
  
Besuche während der Rehabilitation sind selbstverständlich möglich. Wir bitten um vorherige Absprache, damit der Besuch eingeplant werden kann. Die Kinder können direkt, mit einer Durchwahl zum Patiententelefon, angerufen werden.  
  
 

Aufnahme in eine Gruppe Gleichaltriger

 
Die Patienten werden altersgetrennt und geschlechtsgemischt in Gruppen zusammengefasst. Die Gruppengröße variiert nach Alter und Indikation bis maximal 15 Kinder/Jugendliche. Die Gruppen sind räumlich abgeschlossene Wohneinheiten mit Patientenzimmern, einem Aufenthalts- und Essraum, einer Gruppenküche, einem Betreuerzimmer und weiteren Nebenräumen wie z.B. einem Arbeitsraum mit Waschmaschinen.  
  
Nur je zwei oder drei Patienten teilen sich ein Zimmer. Neben den Betten, einem Tisch und Stühlen sowie Schrankbereich hat jedes Zimmer eine eigene Nasszelle mit Dusche, WC und Waschbecken.  
  
Die Mahlzeiten werden im Gruppenrahmen eingenommen und von den pädagogischen und pflegerischen Fachkräften sowie teilweise vom Oecotrophologen begleitet. Die Betreuung in der Gruppe übernehmen Erzieher und Kinderkrankenschwestern in einem berufsgruppenübergreifenden Konzept. Die Betreuer haben ihr Büro in dieser Wohneinheit, so dass immer jemand für die Kinder und Jugendlichen da ist. Nachts ist eine Mitarbeiterin anwesend.  
  
Die Erzieher und Kinderkrankenschwestern unterstützen die Kinder, Jugendlichen und auch ihre Eltern bei der Krankheitsbewältigung. Durch die Erweiterung der Handlungsspielräume soll die soziale Integration gefördert und innerhalb einer Rehabilitationsgruppe exemplarisch erprobt werden. Das Kind/der Jugendliche erlernt schrittweise die altersgemäße Übernahme von Verantwortung für die Durchführung der Therapie im geschützten Gruppenrahmen. Angestrebt werden hiermit auch eine Stabilisierung der Familienstrukturen und eine bessere Bewältigung der krankheitsbezogenen Belastungen.  
  
Die Kinder können direkt in der Gruppe (Durchwahl zum Patiententelefon) angerufen werden oder zu festgelegten Zeiten über das eigene Handy telefonieren.  
  
Im Gebäude für die Kinder und Jugendlichen – Haus „Luftschloss“ - befinden sich die Räume der Ärzte und Therapeuten sowie Freizeiteinrichtungen:  
  
  • Jugendzentrum mit Disco 
  • Billard- und Tischtennisraum 
  • Werkräume u.a.
 
Um das Haus herum gibt es viele erlebnispädagogische und Freizeitmöglichkeiten:  
  
  • Fun-Court 
  • Kletterwand und Outdoor-Kletterstein 
  • Waldhochseilgarten 
  • Skate- und Street-Basketball-Anlage 
  • Allwetter-Tischtennisplatten 
  • Fußballkicker und Großschach 
 
Selbstverständlich werden die Turnhalle und das Schwimmbad auch für die pädagogischen und Freizeitmöglichkeiten genutzt. Mit Klinikbussen erkunden wir die vielfältigen Erholungs- und Wandermöglichkeiten unserer Region, die den Bodensee und die Berge erfasst. Hier können Sie sich einen Überblick über unsere Räumlichkeiten verschaffen.  
  
 

Unser Programm

 
Die Kinder und Jugendlichen erwartet ein umfangreiches Programm. Der Tag ist gegliedert in Therapie, Alltag, Schule und Freizeit. Die meiste Zeit verbringen die Kinder und Jugendlichen mit ihrer Gruppe, so dass sie schnell Freunde finden. Einer der Vorteile der stationären Rehabilitation und der Betreuung im Gruppenrahmen ist der Austausch der Jugendlichen untereinander. Dieser Austausch wird entweder fachlich begleitet oder findet im Alltag statt. Die Jugendlichen machen die Erfahrung, nicht mehr Außenseiter oder Einzelgänger zu sein. Das Zusammenleben in der Gruppe führt einerseits zu neuen Lerneffekten im Umgang mit der Erkrankung und andererseits zu völlig neuem Selbstvertrauen, weil krankheitsbedingte Nachteile keine Bedeutung mehr im sozialen Umgang haben.  
  
Jede Gruppe wird von einem Arzt oder Psychotherapeuten geleitet. Das Team besteht außerdem aus Kinderkrankenschwestern, Erziehern, Sport- und Physiotherapeuten sowie weiteren Therapeuten.  
  
Alle Schulkinder und Jugendlichen besuchen bei uns wie zu Hause die Schule.  
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Therapeutische Wohngruppen (WG)

  
  

Medizinisch-Therapeutische WG

 
Seit fast 20 Jahren gibt es in den Fachkliniken Wangen Wohngruppen, die medizinisch-therapeutische Hilfe mit der Heinrich-Brügger-Schule verbinden. Sie eignen sich besonders für chronisch kranke Kinder und Jugendliche, die über einen längeren Zeitraum hinweg mehr brauchen als die üblichen ambulanten und stationären Hilfen. Fachleute nennen diesen Bereich "Eingliederungshilfe im Rahmen der Sozialhilfe nach dem SGB XII".   
  
Unsere Wohngruppen ermöglichen es vielen Kindern und Jugendlichen, wieder regelmäßig eine Schule zu besuchen, die ihre Fähigkeiten fördert und gleichzeitig mit der Krankheit umzugehen weiß.  
  
 

Wen nehmen wir auf?

 
Kinder ab 10 Jahren und Jugendliche mit Atemwegserkrankungen und Hauterkrankungen  
  
  • deren Krankheit zu Hause nicht mehr zu bewältigen ist, 
  • deren Schullaufbahn wegen häufiger Fehlzeiten gefährdet ist 
  • die in einer Gemeinschaft Gleichbetroffener leben und lernen wollen.
 
Trotz chronischer Erkrankung regelmäßiger Schulbesuch 
Für Kinder und Jugendliche mit Asthma und Neurodermitis, bei denen neben der Erkrankung erhebliche Probleme in der Familie und in der Schule bestehen, gibt es die Möglichkeit eines Wohngruppenaufenthaltes.  
  
In unseren spezialisierten Wohngruppen werden die Kinder und Jugendlichen ärztlich und therapeutisch versorgt. Sie sind in pädagogisch betreuten Wohngruppen untergebracht und besuchen die Heinrich-Brügger-Schule. Durch die umfassende Betreuung können sie regelmäßig die Schule besuchen und erreichen dadurch einen ihren Fähigkeiten angemessenen Schulabschluss, der zu Hause unter Umständen nicht möglich wäre. Die Schulferien verbringen die Kinder und Jugendlichen in der Regel zu Hause.  
  
 

Wer bezahlt den Aufenthalt?

 
Die Kosten des Wohngruppenaufenthaltes tragen die Sozialämter, wenn die entsprechenden Voraussetzungen vorliegen, im Rahmen der Eingliederungshilfe nach dem SGB XII. Bei der Beantragung sind wir gerne behilflich. Die staatlichen Stellen bezahlen den Aufenthalt, ein altersbezogenes Taschengeld und Fahrtkosten bei Familienheimfahrten. Eine Kostenübernahme ist möglich, wenn eine ärztlich bestätigte chronische Erkrankung vorliegt, die im häuslichen Umfeld nicht bewältigt werden kann und u.a. zu persönlichen, sozialen und schulischen Problemen geführt hat. Wenn die körperliche Erkrankung im Vordergrund steht übernehmen die Sozialämter im Rahmen der Eingliederungshilfe die Kosten.  
  
 
Wir informieren Sie gerne
 
Walter Binder 
Leitung Pflege-Therapiemanagement - Kinder und Jugendliche 
Telefon +49 (0) 7522 797-1261 
Telefax +49 (0) 7522 797-1117 
walter.binder@wz-kliniken.de 
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Pädagogisch-Therapeutische WG

 
Die Pädagogisch-Therapeutischen Wohngruppen sind ein eigenständiges, vollstationäres Jugendhilfeangebot. Unser zentrales Ziel ist es, junge Menschen in einer schwierigen schulischen, persönlichen und familiären Situation aufzufangen und ihnen die Möglichkeit zu geben sich neu zu verorten und zu stabilisieren.   
  
Es gilt auch den betroffenen Familien eine Brücke zu bauen, um aus einer verfahrenen Situation heraus möglichst in ein gelingendes Miteinander in der Herkunftsfamilie zurückzufinden. Eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit allen beteiligten Menschen und Institutionen ist für uns selbstverständlich.  
  
Unsere Pädagogisch-Therapeutischen Wohngruppen betreuen Kinder und Jugendliche im Rahmen der Eingliederungshilfe im Rahmen der Jugendhilfe nach dem SGB VIII.  
  
 

Wen nehmen wir auf?

 
Kinder ab 9 Jahre, Jugendliche und bei Bedarf auch junge Volljährige, deren, in der Regel kinderärztlich oder kinder- und jugendpsychiatrisch diagnostizierte, Beeinträchtigungen zu Hause nicht mehr zu bewältigen sind deren Familien Entlastung, Unterstützung und neue Ziele brauchen die eine Stabilisierung und Förderung in schulischen Belangen benötigen 
die Verständnis für ihre Beeinträchtigungen in Schule, Sport , Freizeit brauchen deren Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten und Möglichkeitn schwindet die in einer Gemeinschaft Gleichbetroffener leben und lernen möchten.  
  
 
Wir informieren Sie gerne
 
Walter Binder 
Leitung Pflege-Therapiemanagement - Kinder und Jugendliche 
Telefon +49 (0) 7522 797-1261 
Telefax +49 (0) 7522 797-1117 
walter.binder@wz-kliniken.de 
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