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DIE MENGE MACHT DEN MEISTER

Experten fordern bei schwierigen Lungen- und Brustkrebsoperationen OP-Mindestfallzahlen für Krankenhäuser

Leutkirch - Wer krank ist, möchte gut versorgt werden. Aber nicht in jedem Fall bietet das nächstgelegene Krankenhaus auch die Spezialisten, die der Patient bräuchte, geht aus dem Qualitätsmonitor 2018 hervor, der vom Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO), dem Verein Gesundheitsstadt Berlin und der Initiative Qualitätsmedizin (IOM) erstell wurde.
Bei vorhersehbaren, planbaren Eingriffen sollten Betroffene deshalb die Klinik wählen, die entsprechende Zertifikate als Qualitätsnachweis und Operationszahlen vorweisen kann. "Viele Patienten in Deutschland sterben zu früh, weil sie in Kliniken operiert werden, die zu wenig Erfahrung mit komplizierten Krebsoperationen haben", stellt der Qualitätsmonitor weiter fest.  
  
Aufgrund der Analyse von Krankenhaus-Abrechnungen kamen die Experten zum Ergebnis, dass die Zahl der Todesfälle nach Lungenkrebsoperationen um ein Fünftel sinken könnte, wenn Kliniken auf diesem Spezialgebiet eine OP-Mindestmenge von 108 Eingriffen pro Jahr vorweisen könnten. Ein ähnliches B ild zeigte sich auch bei anderen Erkrankungen wie Speiseröhren-, Bauchspeicheldrüsen-, Blasen- und Darmkrebs. Also sei es sehr entscheidend, in welche Hände sich ein Patient begibt.   
  
Den vollständigen Artikel finden Sie unter folgendem Link: 
Artikel_SZ_Die_Menge_macht_den_Meister, PDF-Version, 500 MB 
  
  
Artikel aus: Schwäbische Zeitung, Rubrik Gesundheit,  vom 10. April 2018  
  
  
  
  
  
Veröffentlicht am: 10.04.2018  /  News-Bereich: News aus den Fachkliniken
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