Fachkliniken Wangen
Kompetente Akutmedizin und Rehabilitation seit 90 Jahren
 
 
 
 

DAS SPEKTRUM UNSERER LEISTUNGEN

Umfassend, interdisziplinär und individuell

Wir legen zu Beginn ihres Aufenthaltes gemeinsam mit den Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern die Behandlungsziele und die Behandlungsmaßnahmen fest. Unsere Ärzte und Therapeuten orientieren sich dafür an den Leitlinien der Fachgesellschaften, also den zeitgemäßen Empfehlungen der medizinischen Fachkreise zu den jeweiligen Erkrankungen. Natürlich bilden diese Leitlinien lediglich den Korridor für einen persönlichen Therapieplan.
Regelmäßige Visiten oder Arzt-Patienten-Gespräche bieten darüber hinaus Gelegenheit, Einzelheiten auf die aktuelle Situation abzustimmen. Durch den Aufenthalt in unserer Klinik werden Kindern bzw. Jugendliche über einen Zeitraum von mindestens vier oder mehr Wochen aus ihrem normalen Alltag herausgenommen.  
  
 
Klare Konzepte. Gute Besserung. 
Das Kind und der Jugendliche im Mittelpunkt.
  
  
 
Sie machen hier bei uns neue Erfahrungen und können veränderte Verhaltensweisen im Umgang mit Gleichaltrigen, zum Beispiel im Kindergarten, in der Schule oder in ihren altersgleichen, diagnosegemischten Wohngruppen erproben.  
  
  
  

Ärztliche Betreuung

 
Unsere beiden Schwerpunkte - die Behandlung von Atemwegserkrankungen und Allergien einerseits und von psychosomatischen Erkrankungen andererseits - werden jeweils von einem Chefarzt mit entsprechender Kompetenz und Erfahrung geleitet. Die medizinische Versorgung erfolgt durch allergologisch-pneumologisch erfahrene Fachärzte für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, teilweise mit den Zusatzbezeichnungen „Kinderpneumologie“ und „Allergologie“ sowie Trainerzertifikaten bei Asthma, Neurodermitis und Adipositas und einem Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie.   
  
 

Ärztliche Verantwortung

 
Der für die jeweilige Patientengruppe zuständige Arzt erstellt auf Grund der vorliegenden Unterlagen, des Aufnahmegesprächs und der Reha-Diagnostik die Rehabilitationsdiagnosen. Daraus wird der persönliche Rehabilitationsplan erstellt und die Therapie festgelegt. Des Weiteren erfolgt eine Anpassung der medikamentösen Behandlung an den aktuellen Gesundheitszustand und an die gegenwärtigen Probleme des Patienten. 
Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Schulung von Patienten und deren Eltern über die medizinischen Teilaspekte der jeweiligen Erkrankung. Eine zentrale Aufgabe der Ärzte ist die Koordination und Integration der über den Patienten eingehenden interdisziplinären Informationen und die Einbindung dieser Erfahrungen in ein therapeutisches Gesamtkonzept.  
  
 

Weitere ärztliche Aufgaben

 
  • die ärztliche Aufnahme am Aufnahmetag, 
  • eine tägliche Sprechstunde, 
  • die Visite am Patienten, 
  • die Kurvenvisite, 
  • die Verordnung der diagnostischen und therapeutischen Leistungen, 
  • die Kontaktaufnahme mit den zuweisenden Ärzten und 
  • die Leitung des interdisziplinären Teams.
 
Unsere Ärzte und Therapeuten organisieren die nachstätionären Maßnahmen und fassen die Rehabilitation im Rehabilitations-Entlassungsbericht zusammen. Zur Sicherheit der Patienten haben wir einen ärztlichen 24-Stunden-Bereitschaftsdienst im Hause sowie eine fachärztlich/oberärztliche Rufbereitschaft.  
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Psychologische Betreung

 
Die psychotherapeutische Betreuung übernehmen unsere Diplom-Psychologen mit Zusatzqualifikationen. Aufgabe dieser Psychotherapeuten ist in den psychosomatischen Gruppen die therapeutische Verantwortung (in Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendpsychiater und den Kinder- und Jugendärzten) mit Teamleitung, Rehabilitationsplanung und der Organisation der nachstationären Maßnahmen. In den somatischen Gruppen sind sie als Fachdienst tätig.  
  
 

Gruppenpsychotherapie

 
Kern der psychotherapeutischen Arbeit im engeren Sinne ist die Arbeit in der Kleingruppe mit 6 bis 8 Kindern oder Jugendlichen. Außer dem Gruppentherapeuten nimmt ein pädagogischer Mitarbeiter der Gruppe teil, um Erfahrungen aus dem Gruppenalltag mit einbringen zu können und um den Teamcharakter des Therapiekonzeptes zu unterstreichen, was wiederum den Spaltungstendenzen mancher Jugendlicher entgegenwirkt. 
Es handelt sich teilweise um geschlechtsspezifische Gruppen, gelegentlich werden auch indikationsspezifische Angebote, z.B.  
  
  • „Abnehmergruppe“ 
  • „AD(H)S-Gruppe“ oder 
  • „Gruppe für Jugendliche, die nahe stehende Angehörige verloren haben“
 
angeboten. Innerhalb dieser Gruppen wird an der Motivation der jungen Patienten gearbeitet, sich auf problematische Verhaltensweisen ansprechen zu lassen und sich damit auseinanderzusetzen. Zugleich sollen eigene und fremde Ressourcen entdeckt, gefördert und gewürdigt werden.  
  
 

Familientherapie

 
Bei Kindern und Jugendlichen ist es wichtig, die historische Dimension der Entwicklung im Umfeld der Familie zu beachten. Viele unserer Patienten leben in komplizierten Familienverhältnissen und haben manchmal eine Sündenbockfunktion oder sind Symptomträger. Oft bringen sie als schwächstes Glied stellvertretend für die gesamte Familie unbewältigte Belastungen zum Ausdruck („identifizierter Patient der Familie“). Die Krankheitssymptome haben so eine überindividuelle Funktion. Bedürfnisse nach Stabilität, Sicherheit und das Bedürfnis nach Veränderung sind dann auf mehreren Ebenen gleichermaßen zu berücksichtigen. Dies von z.B. tief greifenden Entwicklungsstörungen abzugrenzen, deren Symptome nicht aus reaktiven Störungen abzuleiten sind, ist eine der Aufgaben der Therapeuten.  
  
Fast alle Therapeuten der Psychosomatik haben eine abgeschlossene familientherapeutische Zusatzausbildung. Im Regelfall werden ein Aufnahme- und Entlassungsgespräch mit den Eltern des Patienten durchgeführt, bei Bedarf zusätzliche familientherapeutische Gespräche. Gelegentlich erfolgen auch noch ein oder zwei Nachgespräche einige Monate nach Abschluss der Rehabilitation. In der Kind-Mutter-Rehabilitation stellt bei den Patienten mit einer psychosomatischen Hauptdiagnose die Familientherapie den Schwerpunkt der Behandlung dar.  
  
 

Nonverbale Therapieverfahren (Spieltherapie, körperorientierte Verfahren)

 
Wie der Traum für die Psychoanalyse, so stellt der spielerische Aspekt den Königsweg für die Psychotherapie im Kindesalter dar. Weniger das Wort, sondern mehr das Spiel und die Bewegung sind Mediatoren für Veränderungen. Neben Gestaltungstherapie kommen psychomotorische Therapie, erlebnisorientierte Verfahren aus der Gestalttherapie, Musiktherapie und Entspannungsverfahren zur Anwendung. Diese Verfahren fördern ein geborgenes und lebendiges Gruppenklima.  
  
 

Entspannungsverfahren

 
Die Patienten werden von speziell ausgebildeten Mitarbeitern individuell und behutsam in verschiedene Entspannungsverfahren eingeführt, dazu gehören Musiktherapie, autogenes Training, Phantasiereisen und körperorientierte Entspannungsverfahren. 
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Kinderkrankenpflege

 
Unsere Kinderkrankenschwestern bilden in den Gruppen mit den Erziehern ein Betreuungsteam. Als medizinische Fachkräfte pflegen sie mit viel Erfahrung die Kinder und Jugendlichen bei ihren Krankheitsproblemen. Bei vielen Erkrankungen sorgen sie erst für die richtige Anwendung der Verordnungen, zum Beispiel beim Inhalieren oder der Salbenpflege.   
  
Die spezielle Pflege in der Rehabilitation durch die Kinderkrankenschwestern (teilweise mit Zusatzqualifikationen sowie mit Trainerzertifikaten bei Asthma, Neurodermitis und Adipositas) umfasst den alltäglichen Umgang der Kinder, Jugendlichen und der Eltern bzw. der Erziehungsberechtigten mit den medizinisch und therapeutisch notwendigen Anwendungen.  
  
 

Maßnahmen der Krankenpflege

 
  • Instruktion bei Atemwegserkrankungen (Inhalation, Peak-Flow-Messungen, Notfall-Vermeidungs-Management) 
  • Kontrolle der Inhalationstechnik 
  • Hautpflege bei Neurodermitis (z.B. fett-feuchte Verbände) 
  • Durchführung diagnostischer Maßnahmen (H2-Atemtest, Schweißtest, Glucosetoleranztest) 
  • Überwachung bei diagnostischen Maßnahmen (Nahrungsmittelprovokationen) 
  • Niederschwelliger Ansprechpartner bei medizinischen Problemen 
  • Übernahme der pflegerischen Anteile der indikationsspezifischen Schulungsprogramme 
  • Assistenz der Ärzte bei medizinischen Maßnahmen (pH-Metrien, Blutentnahmen, etc.) 
  • Anwesenheit bei den ärztlichen Visiten 
  • Beteiligung an den interdisziplinären Teambesprechungen 
  • Pädagogische Betreuung im Rahmen des interdisziplinären Gesamtkonzeptes 
  • Nachtwache auf den Gruppen
 
 
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Ergotherapie

 
Ergotherapie bedeutet übersetzt "Tat, Handeln" - also Behandeln mittels konkreter Aktivität. Tätig sein steht in der Ergotherapie stets im Mittelpunkt, dies ist ein menschliches Grundbedürfnis. Gezielt eingesetzte Tätigkeiten haben eine therapeutische Wirkung. Die Ergotherapie basiert auf einer ganzheitlich ausgerichteten medizinischen Behandlung, die psychologische, pädagogische und soziale Gesichtspunkte mit einbezieht.   
  
Ziel unserer Ergotherapeuten ist es, mit den Kindern und Jugendlichen zusammen die größtmögliche Selbstständigkeit und Handlungsfähigkeit im Alltag zu erreichen. Es werden Beeinträchtigungen erfasst, individuelle Ziele formuliert und es werden Wege gesucht, um die bestehenden Schwierigkeiten anzugehen und zu überwinden. Ergotherapie ist die therapeutische Hilfe zur Selbsthilfe.  
  
Unsere Ergotherapeuten arbeiten über das eigenständige Tun der Kinder und Jugendlichen vorwiegend in Gruppentherapie. Sie setzen für die Behandlung verschiedene therapeutische Mittel ein:  
     
  • Wahrnehmungs- und Bewegungsübungen 
  • handwerkliche Tätigkeiten 
  • Aktivitäten des täglichen Leben 
  • musische, spielerische und soziale Aktivitäten
 
Mögliche Zielsetzungen in der ergotherapeutischen Behandlung sind: 
     
  • Verbesserung der Bewegungsabläufe, der Tonusregulation und der Koordination 
  • Verbesserung der Sinneswahrnehmung und der Wahrnehmungsverarbeitung 
  • Verbesserungen in der Sprache und beim Sprechen 
  • Verbesserung der Konzentration und Ausdauer und kognitiver Leistungen 
  • Stärkung der Motivation und Neugierde 
  • Integration in Familie und Umwelt inkl. der intensiven Auseinandersetzung mit der Umwelt und der Kompensation bleibender Defizite 
  • größtmögliche Selbständigkeit im Alltag, in der Schule und im weiteren Umfeld 
  • psychischen Grundleistungsfunktionen wie Antrieb, Motivation, Belastbarkeit, Ausdauer, Flexibilität und Selbstständigkeit in der Tagesstrukturierung 
  • Körperwahrnehmung und Wahrnehmungsverarbeitung 
  • situationsgerechtes Verhalten, sozioemotionale Kompetenzen und Interaktionsfähigkeit 
  • Realitätsbezogenheit von Selbst- und Fremdwahrnehmung 
  • psychische Stabilität und Selbstvertrauen 
  • eigenständige Lebensführung und Grundarbeitsfähigkeit
 
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Ernährungstherapie

 
Die Ernährungstherapie in unserer Rehabilitationsklinik für Kinder und Jugendliche befasst sich einerseits mit der Verpflegung aller Patienten während ihres Rehabilitationsaufenthalts und andererseits mit speziellen ernährungstherapeutischen Maßnahmen bei Erkrankungen, die sich auf die Ernährung der Patienten auswirken oder die eine spezielle Ernährungsweise erfordern.  
  
Ernährungsberatung und -schulung stellt bei uns einen unerlässlichen Therapiebaustein bei der Arbeit mit den verschiedensten Patientengruppen dar und beinhaltet weit mehr als strikte Diäten und Essenspläne für Menschen mit Gewichtsproblemen.  
  
In unserer Rehabilitationsklinik für Kinder und Jugendliche mit den Schwerpunkten Adipositas/Übergewicht, Nahrungsmittelallergien und Neurodermitis, sowie Mukoviszidose, erhalten unsere jungen Patienten und deren Eltern ein umfangreiches erkrankungsspezifisches ernährungstherapeutisches Programm, welches neben Einzelberatungen und Gruppenschulungen auch Einkaufstrainings im Supermarkt, Mahlzeitentrainings, Lehrküchen und Ernährungsprotokolle beinhalten kann. Patienten und gegebenenfalls deren Begleitperson sollen lernen, praktisch erproben und einüben, wie sie es schaffen können, ihr Therapieziel (zum Beispiel Gewichtsabnahme, Gewichtszunahme oder die Verbesserung des Hautbilds bei Neurodermitis) mit Hilfe der richtigen Lebensmittelauswahl, der richtigen Essmengen und eines geeigneten Essverhaltens zu erreichen.  
  
Bei Patienten mit Mukoviszidose üben wir unter anderem das Einschätzen von Fettmengen in Nahrungsmitteln und die dementsprechende Berechnung der benötigten Enzymmenge zur Einnahme der Enzyme in Tablettenform.  
  
Betreut werden, neben den oben genannten Indikationen, auch Patienten mit anderen ernährungsbezogenen Beschwerden, wie z.B. Nahrungsmittelunverträglichkeiten. 
Wichtig ist es uns, bei allen Patienten die Selbstständigkeit und Eigenverantwortung im Umgang mit Essen und Getränken zu fördern und ihnen in den Lehrküchen zu zeigen, wie einfach es ist, sich aus frischen Zutaten eine leckere Mahlzeit zuzubereiten.  
  
  • Einzelberatungen/ Familienberatungen 
  • Gruppenschulungen 
  • Einzelschulungen 
  • Einkaufstrainings 
  • Lehrküchen 
  • Analyse der Nährstoffzufuhr über Ernährungsprotokolle 
  • Mahlzeitentrainings 
  • Ernährungslehre-Einheiten 
  • Elternschulungen 
  • Übungen zur Medikamentenberechnung
 

Verpflegung während des Rehabilitationsaufenthalt

  
  
Die Verpflegung aller Patienten der Rehabilitationsklinik für Kinder und Jugendliche leistet in den Fachkliniken Wangen ein gut geschultes Küchenteam, welches unter Anderem aus Köchen und Diätassistentinnen besteht. Neben normaler Vollkost werden mit Hilfe von Verpflegungsassistentinnen und Diätassistentinnen auch Allergiekost und andere spezielle Kostformen individuell für unsere Patienten angeboten, wobei darauf geachtet wird, dass die Speisenauswahl abwechslungsreich gestaltet wird. Für alle Speisen deklarieren wir enthaltene Zusatzstoffe und Allergene. Nährwertangaben auf unseren Speiseplänen helfen den von Mukoviszidose oder Diabetes Mellitus betroffenen Patienten zudem bei der Medikamentendosierung.  
  
 
Die Mahlzeiteneinnahme variiert je nach Unterbringung der Kinder und Jugendliche.  
  
Rehabilitation für Kinder und Jugendliche
 
Die Kinder und Jugendlichen essen in den Speisesälen ihrer Wohngruppen und können sich während der Mahlzeiten die Mahlzeitenbestandteile selbstständig in den passenden Mengen schöpfen. Dabei üben sie in einem betreuten Rahmen die Umsetzung des in den Schulungen erlernten Wissens zur Lebensmittelauswahl und Portionsgrößen.   
  
  
  
Kleinkinder mit Begleitpersonen
 
Jüngere Kinder essen zusammen mit ihren Begleitpersonen im Frühstücksraum und der Cafeteria, wobei sie aus verschiedenen Speisenkomponenten auswählen und die Portionsgröße selbst bestimmen können.
  
  
Konzept der Heinrich-Brügger-Schule zur Gesundheitsförderung
 
 
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Logopädie

 
Entwicklungsstörungen der Sprache und des Sprechens können unterschiedliche Ursachen haben und zeigen sich durch Störungen beim Erwerb der Laute, beim Aufbau des Wortschatzes und der Grammatik oder aber auch durch Störungen bei der Fähigkeit der Kinder mit ihrer Umgebung in Kontakt zu treten. In all diesen Fällen ist Logopädie die Therapie der Wahl.   
  
Unsere ausgebildeten Logopädinnen mit Erfahrung in der Behandlung von Kindern setzen die logopädische Therapie vor allem als Einzeltherapie ein. Kinder werden auch in Gruppen betreut, wenn die Sprachprobleme und die geeignete Therapie vergleichbar sind.  
  
Aufgaben unserer Logopädinnen
 
  • logopädische Therapie als Einzel- oder Gruppenangebot 
  • Elterngespräche, – beratung und Anleitung 
  • ggf. logopädische Diagnostik (Anamnese, Prüf- und Testverfahren) 
  • präventive Elternberatung hinsichtlich sprachfördernder Verhaltensweisen 
  • Dokumentation und Therapiebericht
  
  
Hat bereits zu Hause eine logopädische Behandlung stattgefunden oder wenn wir nach der Rehabilitation Logopädie empfehlen, nehmen wir Kontakt mit den Behandlern am Heimatort auf.
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Patientenschulung

 
Mit unseren Schulungsprogrammen bei verschiedenen chronischen Erkrankungen möchten wir den Kindern, Jugendlichen und ihren Familien helfen, die Krankheit besser zu verstehen und mit ihr umgehen zu lernen. Bausteine unserer Schulungsprogramme sind die Wissensvermittlung, die Technikbeherrschung und die Verhaltenseinübung.   
  
Die Kinder und Jugendlichen nehmen während der stationären Rehabilitation automatisch an den für sie wichtigen Patientenschulungen teil. Die Inhalte der Programme werden im Rehabilitationsalltag täglich unter fachkundiger Aufsicht praktisch umgesetzt. In der Gemeinschaft der Gruppe mit ähnlichen Erkrankungen können die Patienten von anderen und vom Vorleben der Erwachsenen ("Lernen am Modell") profitieren. Eine Patientenschulung verbunden mit einer Rehabilitationsmaßnahme kann für viele eine "Initialzündung" zur positiven Änderung der Lebens- und Verhaltensweisen bezogen auf die chronische Erkrankung sein.  
  
 

Unsere Schulungsprogramme für Kinder, Jugendliche und Eltern

 
Die Kinder und Jugendlichen schulen wir altersbezogen in Gruppen für ältere Vorschulkinder und jüngere Schulkinder (MINI), für Schulkinder (MIDI) und für Jugendliche (MAXI). Die Schulung der Eltern findet bei den Eltern, die als Begleitpersonen mitaufgenommen werden, während der Rehabilitation statt. Die anderen Eltern erhalten eine Schulung an einem Wochenende. Wir bieten vier krankheitsbezogene Schulungen an.  
  
Schulungstermine für Eltern alleinreisender Jugendlicher
 
Bezogen auf die entsprechende Krankheit laden wir die Eltern an einem Samstag zu einer Elternschulung ein. Wir empfehlen, dass sie – ihrem Kind zu liebe - daran teilnehmen. Am Ende des Aufenthaltes findet ein gemeinsames Abschlussgespräch statt, bei dem der Verlauf der Rehabilitation sowie Empfehlungen für zu Hause besprochen werden.  
  
An folgenden Terminen sind unsere Asthma- und Adipositasschulungen für die Eltern alleinreisender Jugendlicher geplant: 
 
11. November 2017
  
  
Bei Anreise erhalten Sie ein entsprechendes Informations- und Anmeldeblatt für diese Elternschulungen. Sie können Sich dann bei Anreise bei dem behandelnden Arzt/Therapeut oder bei der jeweiligen Station für die Elternschulungen anmelden.   
  
 

Asthmaschulung „Wolke 7“

 
Unsere Asthmaschulung richtet sich nach den Richtlinien der "Arbeitsgemeinschaft Asthmaschulung im Kindes und Jugendalter e.V." Viele unserer Mitarbeiter sind ausgebildete "Asthmatrainer".  
  
Hier finden Sie das ausführliche Schulungsprogramm sowie eine Veröffentlichung des Chefarztes dazu als PDF zum Download.  
  
 

CF-Schulung „Mukofit“

 
Patienten mit Mukoviszidose erhalten zu Beginn eine Instruktion zur Technik der Inhalation. Die mit aufgenommenen Begleitpersonen nehmen an der Pflege- und bewegungstherapeutischen Schulung sowie den allgemeinen Arztinformationen teil.  
  
Hier finden Sie das ausführliche Schulungsprogramm als PDF zum Download.  
  
 

Neurodermitisschulung „Dickhäuter“

 
Die Inhalte unseres Neurodermitisschulungsprogrammes orientiert sich an den Vorgaben der AGNES (Arbeitsgemeinschaft Neurodermitis-Schulung e.V.). In kleinen Gruppen werden 
  • Vorschulkinder ("Killefant"), 
  • Schüler ("Knibbelfant") und 
  • Jugendliche ("Coolifant")
 
geschult.  
  
Hier finden Sie das ausführliche Schulungsprogramm als PDF zum Download.  
  
 

Adipositasschulung „Schwerelos“

 
Unsere Adipositasschulung ist ein integraler Bestandteil der Therapie, das heißt, die einzelnen Module der Schulung sind im Gesamtkonzept der Adipositastherapie verankert.  
  
Hier finden Sie das ausführliche Schulungsprogramm als PDF zum Download.  
  
 

Schulung bei primärer Zilienfunktionsstörung (PCD)

 
Patienten mit primärer Zilienfunktionsstörung (Fehlfunktion der Flimmerhärchen) erhalten zu Beginn eine sorgfältige Instruktion zur Technik der Inhalation. Die Patienten werden in Kleingruppen geschult. Im Fall von mit aufgenommenen Begleitpersonen (Eltern) nehmen diese an der Pflege- und bewegungstherapeutischen Schulung teil und erhalten neben der allgemeinen Arztinformationen von ärztlicher Seite eine krankheitsspezifische Schulung.  
  
Hier finden Sie das ausführliche Schulungsprogramm als PDF zum Download.  
  
 

Anaphylaxieschulung

 
Allergien auf Nahrungsmittel, insbesondere Erdnüsse, Baumnüsse, Fisch, Kuhmilch und Hühnerei, gehören zu den häufigsten Auslösern eines anaphylaktischen Schocks im Kindesalter. Das Team aus erfahrenem Kinderallergologen und Schulungspädagogen erläutert in der Schulung, wie sich allergische Reaktionen an den Atemwegen, auf der Haut, im Magen-Darm-Bereich oder mit Kreislaufproblemen bis zur Bewusstseinstrübung zeigen können, zeigt auf, wie sich solche Reaktionen vermeiden lassen und schult Betroffene wie Begleitpersonen in der Anwedung des Notfallssets bis hin zum so genannten Adrenalin-Pen. Darüber hinaus bietet das Team spezielle Schulungen für Erzieher und Pädagogen sowie Mitarbeiter von Kindereinrichtungen.  
  
Hier finden Sie das ausführliche Schulungsprogramm als Artikel.  
  
 

Schulungsteams

 
Unser Schulungspädagoge, ausgebildeter Asthma- und Adipositastrainer, verfügt über langjährige Erfahrung in der Asthma-, Adipositas-, Neurodermitis- und Mukoviszidoseschulung. Er arbeitet mit verschiedenen indikationsbezogenen Schulungsteams zusammen, die sich aus Mitarbeitern verschiedener Bereiche zusammensetzen:  
  
  • Ärzte 
  • Pädagogen (Erzieher) 
  • Bewegungstherapeuten (Physiotherapeuten) 
  • Psychologen, Heilpädagogen 
  • Pflegepersonal (Kranken- bzw. Kinderkankenschwestern) 
  • Oeccotrophologen/Diätassistentin.
 
Weitere Informationen
 
Dr. Robert Jaeschke 
Schulungspädagoge 
Am Vogelherd 14 
88239 Wangen/Allgäu 
Telefon +49 (0) 7522 797-1288 
robert.jaeschke@wz-kliniken.de 
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Sozialpädagogik

 
Die sozialpädagogischen Betreuer, die Erzieher, die Jugend- und Heimerzieher und die Sozialpädagogen sind die größte Berufgruppe in unserer Rehabilitationsklinik. Sie betreuen die Kinder und Jugendlichen in der Gruppe, gestalten die Freizeit und setzen vor allem die Therapien in den Alltag um.   
  
Im Mittelpunkt der sozialpädagogischen Betreuung stehen der Aufbau einer tragfähigen Beziehung zu den Kindern und Jugendlichen sowie die Schaffung einer Atmosphäre, die eine Verbesserung des Krankheitszustandes fördert und in der die Kinder und Jugendlichen sich wohl fühlen können. Zentrales Anliegen ist die Vermittlung von Nähe und Geborgenheit sowie die Motivation zur Mitarbeit an den Therapiemaßnahmen. Chronische Erkrankungen führen häufig zu erheblichen Beeinträchtigungen des Lebensalltages und zu Defiziten im Sozialverhalten. Aufgabe der sozialpädagogischen Betreuung ist es, durch Organisation und Förderung des Zusammenlebens in der Gruppe soziale Fertigkeiten zu entwickeln und einzuüben. Darüber hinaus stellt die sozialpädagogische Betreuung auch Hilfestellungen zur Bewältigung der Erkrankung und der damit verbundenen Einschränkungen zur Verfügung. Ziel der sozialpädagogischen Arbeit ist es auch, die Inhalte der indikationsbezogenen Schulungsprogramme in den Alltag zu übertragen und dort zu verankern.  
  
 

Die speziellen Aufgaben der sozialpädagogischen Mitarbeiter

 
  • Betreuung und Beaufsichtigung der Kinder und Jugendlichen in den Gruppen 
  • Anleitung im Alltag (Hygiene, Konflikte) 
  • Hilfe bei Heimweh 
  • Hausaufgabenbetreuung und Unterstützung bei Schulproblemen 
  • Zusammenarbeit mit den Eltern 
  • Gestaltung der Freizeit (Sport, Spiel und Bewegung in der Halle und im Freien, Werken, Erlebnispädagogik) 
  • Umsetzung und Begleitung der Kinder und Jugendlichen bei der Umsetzung der Therapiepläne 
  • Zusammenarbeit im interdisziplinären Team 
  • Umsetzung der therapeutischen Inhalte in den Alltag der Kinder und Jugendlichen
  
  

Pädagogisch sinnvolle Freizeitgestaltung

 
Eine vielseitige und sinnvolle Freizeitgestaltung leistet einen Beitrag zur Krankheitsbewältigung, besonders deshalb, weil die Patienten dabei einen Ausgleich zu den Belastungen der Schule und Therapie erfahren und dabei eigene Stärken neu entdecken können. In unserer freizeitpädagogischen Arbeit geht es darum, den Kindern und Jugendlichen Möglichkeiten zu eröffnen, wie eine sinnvolle und erfüllende Freizeit- und Lebensgestaltung unter Berücksichtigung der krankheitsbedingten Einschränkungen erreicht werden kann und sie zu einer aktiven Lebensgestaltung zu motivieren.  
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Erfahrungsberichte

 
Wir haben viele Kinder und Jugendliche auf dem Weg in ein gesundes, selbstbestimmtes Leben begleitet. Einige Lebensläufe sind festgehalten worden.   
  
Diese Lebensgeschichten und Erlebnisberichte beschreiben exemplarisch unsere Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.  
  
Mai 2017 
Jugendliche nehmen am Genusslauf teil und sind stolz, Teil des Waldburg-Zeil Teams zu sein  
  
März 2017 
In den News finden Sie einen Bericht zum Thema Adipositas am Beispiel von Bella erzählt.  
  
Februar 2016 
Das neuen Flexirentengesetz wird auf den Weg gebracht, das sich auch auf die Reha von Kindern und Jugendlichen auswirkt: 
Artikel aus der Stuttgarter Zeitung 
Artikel aus der Kurzeitung Bad Füssing 
Pressemeldung  
  
Oktober 2015 
Im Rahmen einer DRV-Tagung zum Thema "Kinderreha sichert Lebensläufe", welche die Fachkliniken Wangen zum 125-jährigen Bestehen der Deutschen Rentenversicherung (DRV) ausrichteten, erzählten zwei Jugendliche Ihr Geschichte:  
  
Artikel aus der Westallgäuer Zeitung 
Artikel aus der Stuttgarter Zeitung 
Artikel aus der Stuttgarter Nachrichten   
  
Juli 2013 
Vier Jugendliche erzählen ihre Geschichte. Seit Juli 2013 können übergewichtige Kinder auch ohne Folgeerkrankung wie z. B. Diabetes eine Reha bekommen. 
Artikel aus der Stuttgarter_Nachrichten 
Artikel aus der Schwäbischen Zeitung 
Artikel aus der Westallgäuer Zeitung 
  
Oktober 2012 
Drei Jugendliche haben Journalisten Auskunft über ihren Aufenthalt in den Fachkliniken Wangen gegeben. 
Allgäuer Zeitung   
  
Oktober 2012 
Dr. Dirk Dammann berichtet, wie Computerspielsüchtigen Jugendlichen in Wangen geholfen werden kann. 
SchwäbischeZeitung   
  
August 2012 
Mit viel Enthusiasmus nehmen Jugendliche aus den Fachkliniken Wangen am Amtzeller Sponsorenlauf teil. Ohne sie wäre das Spendenergebnis für "Ärzte ohne Grenzen" viel kleiner ausgefallen!  
  
April 2012 
17 Jugendliche der Fachkliniken Wangen nehmen am Genusslauf in Wangen teil. Sie sind stolz, Teil des Teams Waldburg-Zeil Kliniken zu sein und den zweiten Platz erreicht zu haben. 
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